Bergische Bilder 2015 – Was war. Was wird.

Bergische Bilder 2016

Ein Jahr ist schnell vorbei und doch bleiben Eindrücke und Meilensteine in Erinnerung, die ich im folgenden kurz für euch niedergeschrieben habe. Aber auch für das neue Jahr sind einige Dinge in der Planung, zu denen ich euch etwas schreiben möchte. Viel Spaß also beim rück- und ausblicken 🙂

Die eigene Webseite

Eine eigene Webseite ist ja auch immer eine Visitenkarte. Gerade im Bereich der Fotografie ist die Präsentation des eigenen Portfolios sehr wichtig. Aus diesem Grund wurde Anfang des Jahres die Webseite der Bergischen Bilder umgebaut und neu geordnet. Im Zuge dessen wurde die Darstellung für die meisten Endgeräte optimiert. Ziel war es, das die Seiten und Fotos auf allen Plattformen problemlos angezeigt und skaliert werden. Bisher sind mir keine Klagen zu Ohren gekommen. Sollte es aber dennoch irgendwo hakeln, dann meldet euch.

Die Idee einer interaktiven Karte kam eher zufällig. Ich hatte irgendwo eine Karte vom „Tag des offenen Denkmals“ gesehen und mir gedacht, das es doch hilfreich wäre, wenn ihr sehen könntet, von wo es schon Bergische Bilder gibt. Zum einen erkenne ich selbst schneller vorhandene Lücken und zum anderen ist es für euch eine Möglichkeit auch geografisch in meinen Bildern zu stöbern. Die Karte wurde in letzter Zeit etwas vernachlässigt, wird aber 2016 wieder regelmäßiger aktualisiert. Versprochen !

Der Blog

Ursprünglich sollte es eigentlich keinen Blog geben, weil ich mit dem fotografieren, selektieren und bearbeiten schon genug beschäftigt war und ein Blog nun mal von regelmäßigen neuen Artikeln lebt. Aber irgendwie ist mein Drang zu schreiben zu groß geworden und so wurde es zwar doch ein „Blog“, aber eher um zusammenhängende Fotoserien von Touren im Bergischen veröffentlichen zu können. Für solche längeren Inhalte ist Facebook weniger geeignet und da bot sich das einfach an. Die Frequenz neuer Beiträge war allerdings eher unregelmäßig.

Für 2016 habe ich mir deshalb vorgenommen, zumindest einen Artikel pro Monat zu veröffentlichen. Das klingt erstmal wenig, aber dabei spielen auch einfach mehrere Faktoren eine Rolle. Man braucht einen interessanten Ort bzw. Veranstaltung. Man braucht passendes Wetter und man braucht natürlich Zeit. Für so eine Fototour muss man schon einen ganzen Tag einplanen. Ohne Bildauswahl und schreiben des Artikels. Ohne eine gute Planung läuft das nicht. Aber das kriegen wir schon hin 🙂 Ich freue mich natürlich jederzeit über Anfragen für einen Fotobericht aus dem Bergischen Land. Egal ob es eine Sehenswürdigkeit, eine Gemeinde, eine Kirche oder anderweitige touristische Einrichtung / Attraktion ist. Einfach per Kontaktformular eine Nachricht hinterlassen und wir besprechen alles weitere.

Facebook

Was soll ich sagen, die Entwicklung auf Facebook hat einen sehr erfreulichen Verlauf genommen. Durch die kontinuierliche Steigerung der Reichweite, konnten wir das angestrebte Jahresziel von 1500 Menschen, denen die Bergischen Bilder gefallen, bereits Anfang Dezember erreichen. Mittlerweile sind es sogar schon über 1600 geworden. Teilweise erreichen die Bilder weit über 30.000 Menschen. Wahnsinn! Für so eine Entwicklung muss man natürlich auch etwas tun. Von montags bis freitags mindestens ein Bild zu posten ist schon aufwändig. Dabei ist mir auch klar, das nicht jedes Foto ein richtig gutes Foto sein kann, aber ich möchte die Schlagzahl trotzdem nicht senken, obwohl ich darüber nachgedacht habe. Ich konnte das bei einigen anderen Fotografen beobachten, die den Weg eingeschlagen sind, das sie weniger aber dafür „bessere“ Fotos veröffentlichen wollen. Aber ich merke immer noch, das es schwer ist, ein Foto richtig einzuschätzen. Klar sind die klassischen bunten Sonnenauf- oder -untergangsbilder erfolgreicher als eine Häuserfassade, aber eben auch nicht immer. Manchmal sind es sogar die für mich eher unscheinbaren Fotos, die besser bei euch ankommen, als das vermeintliche „Foto für die Wand“. Deshalb bleibe ich dabei: Von Montag bis Freitag mindestens ein Foto / Video zu posten. Da müsst ihr durch 😉

Bergische Bilder 2016 – Was wird

Mit einem guten Jahr im Rücken, fällt es leichter auch gute Pläne für das kommende Jahr zu machen. An vorderster Stelle möchte ich hier natürlich den weiteren Ausbau meines „Bergischen Portfolios“ nennen. Es gibt immer noch viele Ecken im Bergischen Land, die von mir noch nicht fotografiert wurden. Wir planen das schon ziemlich gut, aber über Tipps und Hinweise sind wir natürlich immer erfreut.
Ein gutes Netzwerk ist aber heutzutage mindestens genau so wichtig, wie gute Bilder. Durch die Bergischen Bilder konnte ich bereits einige interessante Menschen kennenlernen und ich hoffe, es kommen im neuen Jahr noch einige mehr dazu. Vielleicht ergibt sich dadurch auch eine Gelegenheit für ein gemeinsames Projekt.

Stichwort Projekt: Es gab dieses Jahr zahlreiche Anfragen wegen Kalender und unterschiedlichster Verwendungszwecke für meine Bilder. Zweitere konnte ich weitestgehend erfüllen, aber beim Kalender bin ich immer etwas zusammengezuckt. Ich fotografiere erst seit drei Jahren ambitionierter und mein Portfolio befindet sich immer noch im Aufbau. Aus diesem Grund hatte ich einfach noch nicht genügend Bilder, die einen Kalender meines Anspruches füllen könnten. Wenn uns der Schnee jetzt nicht komplett im Stich lässt, sollte sich das aber für die nächste Kalendersaison deutlich bessern. Soll heißen, das ich («Stand jetzt» zumindest) einen Bergischen Kalender für 2017 planen werde. Vielleicht auch noch spezielle Exemplare für einzelne Städte, aber da muss ich mal schauen, was die Bilderauswahl hergibt.

Desweiteren wird es im Laufe des Jahres einen eigenen Downloadshop für die Bilder geben. Zum einen kann ich so die redaktionellen Anfragen besser bedienen und jeder der will, kann sein Wunschbild in passender Größe erwerben. Prints wird es bis auf Weiteres nur auf Anfrage geben. Die externen Shops bieten nur begrenzten Speicherplatz an und man ist eigentlich nur Ruderer in einer Bildergaleere. So viel bleibt bei einem Verkauf nämlich nicht hängen, das sich der Pflegeaufwand lohnen würde. Oder man müsste schon Mondpreise für die Bilder nehmen und das will ich nicht. Deshalb werden die externen Shops sukzessive eingestellt und auf eigene Lösungen gesetzt.

DANKE

Zu guter Letzt möchte ich meiner geliebten „Foto-Assistentin“ Katja danken. Sie ist der Grund, warum wir immer einmal mehr als mir lieb wäre raus fahren um Bilder zu machen. Sie kritisiert meine Bilder schonungslos und ohne falsche Freundlichkeit. Sie verliert nie ein böses Wort, wenn wir uns mal wieder querfeldein irgendwo durchschlagen müssen, nur weil ich meine, das genau „da drüben“ eine gute Perspektive wäre. Sie baut mich immer wieder auf, wenn ich mal wieder zu viel an meinen Fotos herummeckere. Sie ist das „wir“ bei den Bergischen Bildern.

Vielen Dank für alles mein Schatz 🙂

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